Beobachte deine Gedanken

Einen meiner ersten Blogeintragungen möchte ich gerne dem Thema widmen, das mir auf meiner spirituellen Reise einen sehr wichtigen, wenn nicht den wichtigsten Anstoss gegeben hat. Mein spiritueller Lehrer gab uns vor einem halben Jahr als erste Hausaufgabe, die nächsten zwei Monate unsere Gedanken im Kopf ganz genau zu beobachten. Was denke ich, wenn ich an einer Fussgängerampel stehe über die Leute, die auf der anderen Strassenseite stehen? Was denke ich über mich selber? Ärgere ich mich über mich, wenn ich mal etwas vergesse? Was sage ich da in meinen Gedanken zu mir? Wie gehe ich da mit mir um? Und wie gehe ich in Gedanken mit anderen um? Sind meine Gedanken konstruktiv oder doch mehrheitlich destruktiv? Als ich mich an diese Hausaufgabe machte, wurde mir erst klar, wie ich eigentlich den ganzen Tag mit mir selbst umgehe. Mit mir, der Person, mit der ich mein Leben verbringe. Ich konnte tatsächlich sehr gemein zu mir sein. Dieses Zitat von Budda bringt es auf den Punkt:

Dein ärgster Feind kann dir nicht so sehr schaden wie deine eigenen unachtsamen Gedanken. - Buddha

Darum beobachte Mal für eine Weile deine Gedanken und werde dir bewusst, wie du in Gedanken mit dir selbst und anderen umgehst. Wenn du nicht wertschätzend mit dir selbst umgehst, wie soll es dann dein Umfeld können?



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