Platons Höhlengleichnis

Sicherlich hast du schon mal vom Höhlengleichnis von Platon gehört:

Es wird darin beschrieben, wie die Menschen angekettet in einer Höhle sitzen und gegen die Höhlenwand schauen. Dabei sehen sie ihre eigenen Schatten, die vom Feuer an die Wand reflektiert werden. Diese Menschen haben mit der Zeit den Glauben entwickelt, sie seien der Schatten und identifizieren sich damit.


Eines Tages gelingt es einem dieser Menschen aus der Höhe zu entfliehen. Er ist völlig überwältigt, als er das erste Mal die Sonnenstrahlen und die wunderschöne weite Welt vor sich sieht. Voller Freude kommt er zurück in die Höhle um allen anderen von der Freiheit und der weiten Welt zu erzählen, die er gerade entdeckt hat. Die Menschen in der Höhle jedoch verstehen nicht wovon er spricht. Sie lachen ihn aus und starren lieber weiter auf die Schatten an der Höhlenwand.


Genau so wie die Menschen in dieser Geschichte verhalten sich viele Menschen, ohne dass es überhaupt eine Höhle gibt. Sie sind in der Höhle ihrer eigenen Vorstellungen und Überzeugungen gefangen, wer sie glauben zu sein und was für sie vermeintlich möglich ist und was nicht. Die Menschen erzählen sich lieber immer wieder dieselben Geschichten, bis sie diese selbst glauben und sich nicht mehr vorstellen können, dass es auch eine Welt gibt, die frei, hell und voller Möglichkeiten ist. Das Leben kann also immer nur so bunt, vielfältig und erfüllend ist, wie wir es uns selbst erlauben...



#Höhlengleichnis #Platon #Schattenarbeit

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen